A Short Film By Hedi Slimane
VMan Magazine, Hedi Slimane (usa / 2009)
regie: Hedi Slimane
cast: Oscar Nilsson
dauer: 2:30 min
Es ist schon ein paar Jahre her, da lief die Dokumentation "Hedi Slimane, ma vie" von Christina Trebbi und Gero von Boehm auf arte - immernoch sehr sehenswert und als Einführung in Leben und Arbeit des französischen Modedesigners unverzichtbar. Wer hier schon interessiert aufhorcht, kann gerne kurz bescheid geben oder sich mit ein wenig Internetrecherche beschäftigen. Anfang diesen Jahres hat sich Hedi Slimane der aktuellen Prada Kampagne für Frühjahr und Sommer 2010 gewidmet. Herausgekommen sind großartige Motive [*] und auch mit einem wundervollen Kurzfilm hat er von sich reden gemacht.
Oscar Nilsson ist mit gerade mal sechszehn Jahren der neue Stern des Royal Danish Ballet Theater. Für Hedi Slimane und das VMan Magazine stand er vor der Kamera. Herausgekommen sind knapp drei Minuten der puren Ästhetik.
photography by hedi slimane
visit him: hedislimane.com
15 Februar 2010
film: A Short Film By Hedi Slimane
13 Februar 2010
szene: "Da muss ein Bild entstehen..."
"Da muss ein Bild entstehen... Photographie Hamburg!"
Es gibt nach 2007 eine zweite Chance darauf, den Dokumentarfilm zur Hamburger Fotoszene anzuschauen.
zeitpunkt: 18.02.2010 um 19:00 Uhr
location: auditorium haus der photographie,
deichtorstraße 1-2, 20095 hamburg
details: freundeskreisphotographie.de
Schon 2006 wurde dieser Dokumentarfilm im Auftrag des Freundeskreises der Photographie e.V. produziert. Verantwortlich zeichnen dafür der Fotograf und Regisseur Tom Krausz, sowie Regisseur und Produzent Oliver Lähndorf (NUMMER31).
In knapp dreissig Minuten entsteht für den Zuschauer ein klares Bild der Fotoszene in Hamburg - vom namenhaften Fotografen, über Bilderredaktion oder Galerie bis hin zu Labor und Postproduktion. Unter Beteiligung von F.C. Gundlach, Thomas Höpker, Sina Preikschat und vielen anderen Persönlichkeiten und Institutionen hat sich "Da muss ein Bild entstehen... Photographie in Hamburg! zu einem Film entwickelt, den man nicht missen will. Punkt. Aus. Ende.
Um Voranmeldung wird gebeten. [*]
Wer es am 18.Februar nicht schafft oder schaffen will, kann den Film auf DVD in der Buchhandlung im Haus der Photographie erwerben. Kostenpunkt hierfür, soweit bekannt EUR 12,80.
photography by freundeskreis der photographie e.V.
visit them: freundeskreisphotographie.de
11 Februar 2010
einwurf #03
das ist unser einwurf #03
heute: eine schweigeminute.
Alexander McQueen ist tot.
Am 11. Februar 2010.
In London.
Freitod.
Es wurde und wird viel geschrieben werden über den Künstler, den Designer, das 'enfant terrible' der Modewelt. Doch war er nicht auch nur ein Mensch? Er lebte, liebte und litt. Der Zauber an der Oberfläche ist ein Schein. Diese Welt ist und scheint.
Alexander McQueen hat sich diesem Schein heute entzogen.
Keine weiteren großen Worte: Gottes Segen.
photography by kin ho
visit him: kinho.com
10 Februar 2010
media: tape.tv
tape.tv GmbH
web. tape.tv
heads. Conrad Fritzsch, Stephanie Renner
since. 2008
location. Berlin
Wie passend - aktuell lese ich den Debütroman "Unsympath" von Robin Felder und in ein paar Tagen werdet ihr an dieser Stelle sicher auf eine Rezension dazu stoßen. So viel sei gesagt - auf den ersten Seiten sprach mir der Protagonist in Sachen Musikfernsehen aus der Seele. Schier unerträglich ist das musikalische Diktat des Pop-TV geworden. Deshalb schalten wir den Fernseher auch ab und streamen zukünftig tape.tv. Es lebe die digitale Selbstverwaltung.
Das Unternehmen mit dem amtlichen Namen tape.tv GmbH wurde im Sommer 2008 von Conrad Fritzsch und Stephanie Renner gegründet. Heute rauchen im Osten von Berlin über ein dutzend Köpfe, um das Angebot des wachsenden Musiksenders zu erweitern. Seit Mitte Januar 2010 erstrahlt nun eine neue Version im Netz und kann mit seinen Features voll und ganz überzeugen.
Das Prinzip von tape.tv ist einfach. Als Zuschauer kannst du dir dein eigenes Musikprogramm zusammenschustern - unliebsame Videos verbannen und deine Favourites entsprechend markieren. Aus den Originalvideos von den Playern der Branche, wie Universal Music, Sony Music, EMI und Warner Music, sowie verschiedenen Indie-Labels, kann man sich sogar das eigene Mixtape zusammenstellen. Zusätzliche web2.0-Elemente bleiben einem insofern erspart, als das Kommentarfunktionen nicht zu finden sind, jedoch kann das selbst zusammengestellte Mixtape via Facebook und Consorten unter die eigenen Leute gebracht werden.
Werbefrei ist tape.tv nicht, aber mal ehrlich - ein paar Sekunden Werbung sind zu verzeihen, wenn einem dafür das Gekreische und Geseier gewisser C-Prominenz auf gewissen Sendern erspart bleibt, oder? Wie gesagt: Es lebe die digitale Selbstverwaltung.